Projekte · Forschung trifft Praxis
Projekte mit Kurzbeschreibung
Praxisorientierte Projekte unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan – kompakt dokumentiert und übersichtlich zugänglich.
5 laufend
6 abgeschlossen
Wissen wirksam machen
Transkulturelle Gesundheitsforschung in der Praxis
Die Übersicht bündelt Praxisprojekte von GeDiv sowie die auf den ITG-Seiten veröffentlichten Vorhaben. Die erste Zeile jedes Eintrags vermittelt den Kern; weitere Informationen lassen sich über den jeweiligen Projektkasten öffnen.
Aktuell
Laufende Praxisprojekte
01Ausbildung von Psychotherapeut*innen im Nordirak (2017–2026)Laufend
Seit 2017 werden am Institut für Psychotherapie und Psychotraumatologie in Dohuk Therapeut*innen ausgebildet. Ein Train-the-Trainer-Ansatz stärkt zugleich lokale Lehr- und Versorgungskompetenzen.
Ziel ist eine langfristig tragfähige Betreuung traumatisierter Geflüchteter in Kliniken und sozialen Einrichtungen des Irak.
02Suizidprävention in den Flüchtlingscamps im NordirakLaufend
In Kooperation mit regionalen Gesundheitsstrukturen und Camp-Leitungen wurde ein geschultes Team aufgebaut. Ausgebildete Psychotherapeut*innen begleiten Betroffene telefonisch und vermitteln bei Bedarf ambulante oder stationäre Unterstützung.
03Handreichung für traumasensibles Lehren und Lernen an Hochschulen in Europa (2025–2027)Laufend
Partner aus fünf europäischen Ländern verbinden Forschung, Hochschulpraxis und Traumaexpertise. Entwickelt werden ein curricularer Rahmen, ein Praxisleitfaden und Train-the-Trainer-Angebote.
Im Mittelpunkt stehen psychologische Sicherheit, Zugehörigkeit und bessere Lernbedingungen für Studierende mit Flucht-, Gewalt- oder Verlusterfahrungen.
04Die Vergangenheit heilen, die Zukunft stärken: Transgenerationales Trauma in Syrien verstehen und bewältigen (2026–2028)Laufend
Das vom Auswärtigen Amt finanzierte Vorhaben verbindet Forschung und Kapazitätsaufbau. Gemeinsam mit lokalen Fachkräften und Organisationen werden resilienzfördernde Ressourcen sowie kultursensible Empfehlungen für psychosoziale Angebote erarbeitet.
05Wege zur Heilung – Fahrdienst für Trauma-Betroffene in ŞengalLaufend
Das GeDiv-Projekt unterstützt einen Fahrdienst, der traumatisierten Menschen in Şengal den regelmäßigen Zugang zu psychotherapeutischer Behandlung ermöglicht. Für viele Betroffene sind große Entfernungen und fehlende Mobilität zentrale Versorgungshürden.
Mit dem Fahrdienst werden bestehende Therapieangebote besser erreichbar und Überlebende langfristig auf ihrem Weg der Stabilisierung begleitet.
Projektseite öffnen →Archiv
Abgeschlossene Praxisprojekte
06OMID – Frühzeitige Unterstützung für traumatisierte FlüchtlingeAbgeschlossen
OMID entwickelte frühe Unterstützungsangebote für traumatisierte Kinder und Erwachsene. Wissenschaftliche Begleitung, neue Fachnetzwerke und die nachhaltige Sicherung der Angebote waren zentrale Bestandteile.
07Digitales Lernangebot: PSYCH-OnAbgeschlossen
Das Pilotprojekt verband Fachbeiträge, Video- und Audiosequenzen, Grafiken und Selbsttests. Der modulare Kurs war sowohl für selbstständiges Lernen als auch für Blended-Learning-Szenarien konzipiert.
08Capacity Building zur Gewaltprävention für geflüchtete Männer in DeutschlandAbgeschlossen
Aufbauend auf MiMi-Gewaltprävention wurden geschlechtsspezifische Schulungen und Materialien für Männer entwickelt. Das DHBW-Team begleitete und evaluierte das bundesweit geförderte Vorhaben wissenschaftlich.
09CENTAUR – Creative and cultural industries for social changeAbgeschlossen
Das europäische Projekt unterstützte nachhaltige Netzwerke, digitale Lehrformen und kreative Aktivitäten. Besondere Aufmerksamkeit galt sozialer Teilhabe sowie der Inklusion von Migrant*innen und anderen marginalisierten Gruppen.
10Plattform zur Arbeit mit Migrant*innen in der Corona-KriseAbgeschlossen
Die Online-Plattform vermittelte migrations- und kulturspezifisches Wissen für Fachkräfte. Erfahrungsberichte, Informationsblätter und Angebote zur Ressourcenstärkung machten unterschiedliche Perspektiven unmittelbar zugänglich.
11Cooperation with AIR BRIDGE to help children after the warAbgeschlossen
Im Kontext von Krieg, Vertreibung und der Verfolgung religiöser Minderheiten wurden integrierte Versorgungskonzepte besonders wichtig. Das Projekt rückte die komplexen individuellen, kollektiven und kulturellen Traumafolgen in den Mittelpunkt.



